Mehr Hokuspokus

Gewinnend, sympathisch, aber nie aufdringlich.
Ein Gentleman.

Westdeutsche Zeitung

Gedankenkunst statt Kaninchen aus dem Hut.

Rheinische Post

Magier Michael Krisch enthüllt unausgesprochene Wünsche.

Libelle

Wie alle Knaben liebte und beneidete ich manche Berufe. Den Jäger, den Flößer, den Fuhrmann, den Seiltänzer, den Nordpolfahrer. Weitaus am liebsten aber wäre ich Zauberer geworden. Dies war die tiefste innigste gefühlte Richtung meiner Triebe, eine gewisse Unzufriedenheit mit dem, was man die "Wirklichkeit" nannte und was mir zuzeiten lediglich wie eine alberne Vereinbarung der Erwachsenen erschien; eine gewisse bald spöttische Ablehnung dieser Wirklichkeit war mir früh geläufig, und der brennende Wunsch sie zu verzaubern, zu verwandeln, zu steigern.

Hermann Hesse

Jugendland: Erzählungen

Eine kleine Liebeserklärung an die Magie

Als Kind bin ich mit meiner Mutter oft zum Bücherbus spaziert, um meine schier unersättliche Gier nach Comics zu befriedigen. Schon früh habe ich ein Faible für Okkultes, Surreales und Bizarres entwickelt. Neben Percy Pickwick, Jeff Jordan, Rick Master oder Calvin & Hobbes waren es deshalb Büchern über geheime Gesellschaften, rätselhafte Rituale und magische Mysterien, die meine Augen zum Glänzen brachten. Auch im Erwachsenenalter habe ich das Interesse daran nicht verloren.

Trotzdem hat es ziemlich lange gedauert, bis ich begann, mich "ernsthaft" mit Magie und Zauberei zu beschäftigen. Hauptsächlich lag das daran, dass meine ersten Berührungen mit Zauberern nicht besonders glücklich verlaufen sind. Inzwischen gehört die Zauberei zu meinem Leben wie Ernie zu Bert. Ich bin in Luxushotels und Sozialeinrichtungen aufgetreten und habe für Mitglieder von Königsfamilien und Obdachlose gezaubert.

Beim Zaubern ist es allerdings egal, wer man ist, wenn man den Raum betritt. Viel wichtiger ist, wer man ist, wenn man ihn wieder verlässt.

Magie kann uns dazu bringen, unsere Wirklichkeit, ihre bestehenden Konventionen und Vereinbarungen zu hinterfragen. Und sie zu ändern.

Sie kann eine Botschafterin des Menschenmöglichen sein, die uns zeigt, wie sehr wir über uns hinauswachsen können. Und ein Antrieb unsere Realität zu verzaubern, zu verwandeln, zu steigern. Vorausgesetzt wir lassen es auch zu …

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